….Im Norden
Bremerhaven und die Kaje: „Jott et hätt noch immer jot jejange“
29. November 2025
Die jetzt bekannt gewordene Senatsvorlage zur Nordostkaje Bremerhaven verändert den Blick auf den Neuen Hafen fundamental.Was zunächst wie ein technisches Dokument aussieht, entpuppt sich als Schlüsseltext zu einer Frage, die für die Stadt zentrale Bedeutung hat: Durfte der Bereich rund um den Grube-Kran überhaupt für Besucher – insbesondere während der SAIL Bremerhaven – freigegeben werden?
Bremerhaven: Wie Stadt-PR die Presse verdrängt – und warum Lokaljournalismus Zukunft braucht!
27. November 2025
Eine Stadt und ihr Morgenritual Liebe Nordsee Zeitung! Seit wir Bremerhavener sind, gehörst Du, liebe Nordsee-Zeitung, zum festen Morgenritual.Du begleitest unseren Alltag, erklärst, was passiert, und hältst fest, was uns bewegt.Du bist Stimme, Gedächtnis und oft auch Gewissen dieser Stadt. Doch gerade deshalb stellt sich heute die Frage: Wie sichern wir Deine Zukunft – in
Bremerhaven und der Opferteich
20. November 2025
Bremerhaven und der Opferteich Wisst ihr, was ein Opferteich ist? Ich habe den Begriff das erste Mal in meinem Referendariat beim RP Münster im Umweltamt gehört. Man hatte einen Teich als wertvolles Biotop angelegt. Leider fanden das auch einige Vögel sehr praktisch und plünderten ihn. Also legte man einen zweiten Teich an, machte ihn einfacher
Bremerhaven: Warum schöne Bilder uns nicht weiterbringen.
17. November 2025
Ich scrolle eigentlich gern durch die Seiten der Stadt.Bremerhaven hat es nicht leicht, also tut es manchmal gut, einfach schöne Bilder zu sehen.Ein bisschen Farbe, ein bisschen Hoffnung – das braucht man in einer gebeutelten Stadt. Aber heute wurde ich erst stutzig.Und dann ärgerlich. Dieser Beitrag sollte ursprünglich ganz harmlos beginnen.Ich war sogar schon beim
Bremerhaven: Nato – Hotspot
14. November 2025
Bremerhaven erhält 1,35 Milliarden Euro vom Bund, um den Hafen zur zentralen NATO-Drehscheibe auszubauen. Es ist die größte Einzelförderung, die das Land Bremen jemals bekommen hat. Und es markiert einen Wendepunkt: Bremerhaven wird nicht mehr nur Handelsplatz, sondern sicherheitspolitische Infrastruktur.
Bremerhaven und der Eimerkettenbagger!
12. November 2025
Zugegeben, ich hatte mich immer gefreut, wenn ich den Eimerkettenbagger wiederentdeckt hatte, im Fischereihafen, im Kaiserhafen. Ein Ungetüm, aber man sah, was er machte. Er war ein wenig aus der Zeit gefallen und sollte schon verschrottet werden. Ein Brand hatte hohe Schäden verursacht. Für Bremerhaven zu hoch; für einen findigen Unternehmer aus Polen war der
Pause von der STK Mitte.
10. November 2025
STK Mitte, bald ohne mich? Mal eine Pause machen… In Beziehungen verheißt das nichts Gutes.Aber hier, bei mir und der Stadtteilkonferenz (STK) Mitte, passt das. Manchmal gerät man in eine Sackgasse.Man sitzt zusammen, eigentlich mag man sich, man glaubt an die gemeinsame Idee – aber es läuft einfach nicht mehr. Und so schwer es mir
Bremerhaven’s Tretmühle.
3. November 2025
Wie lange hält der Duft des Neuen? Was meint ihr: Was macht euch glücklicher – ein neues Handy oder eine neue Stadtbibliothek? Und wie lange? Studien zeigen, dass die anfängliche Begeisterung für Konsumgüter und Infrastrukturprojekte schnell nachlässt. In der Psychologie spricht man von hedonischer Adaption: Das Glücksgefühl nach einer Anschaffung sinkt meist schon nach wenigen
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. (Karl Kraus)
27. Oktober 2025
Demokratie auf Kante: Einleitung: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst! „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ Dieser Satz stammt von Alfred Polgar, der ihn bereits 1921 prägte – und der, obwohl er oft Karl Kraus zugeschrieben wird, die paradoxe Situation in Bremerhaven perfekt zusammenfasst. Die Lage ist dramatisch… Wir stehen vor dramatischen Herausforderungen,
Bremerhaven: Wer die Göttin nicht achtet!
7. Oktober 2025
—– Die Göttin und der Bagger: Warum der Wettlauf um den tiefsten Fluss ein hohes Risiko ist Einleitung: Die Erbsünde von Bremerhaven Bremerhaven ist ein historisches Zeugnis der menschlichen Hybris gegenüber der Natur. Geboren aus der Not, als die Weser im 19. Jahrhundert bei Bremen versandete und die Stadt ihren Zugang zum Meer verlor, steht